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KnowHow zum Thema Barcode Scanner: Barcode Scanner Einleitung Barcode Lesestifte Barcode CCD Scanner Barcode Laser Scanner Barcode 2D Barcode / Barcode Imager Barcode Scanner Anschlußoptionen |
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Barcode Lesestifte - Funktion und Anwendung Viele Anwender verbinden das Lesen von Barcodes noch immer mit dem klassischen Barcode Lesestift: ![]() Wie funktioniert so ein Lesestift? In der Spitze des Stifts sind eine LED und ein Phototransistor untergebracht. Das Licht der Leuchtdiode wird vom Streifenmuster des Barcodes reflektiert und vom Phototransistor aufgenommen. Aus dem Signalmuster der Reflektion kann der Stift Typ und Inhalt des Barcodes bestimmen. Ursprünglich, d.h. bis etwa Mitte der 1990er Jahre, saß die Auswerteelektronik des Stifts in einem kleinen Kästchen von der Größe einer Zigarettenschachtel, oft als Decoder bezeichnet. Heute sind diese Komponenten i.d.R. entweder in das Anschlußkabel oder das Gehäuse des Stifts gewandert. Vor der Einführung bezahlbarer CCD und Laserscanner waren Lesestifte die preiswerteste Bauform von Barcode-Lesegeräten. Wie wird ein Barcode Lesestift benutzt? Es gibt keinen Auslöser, der Lesestift ist immer angeschaltet und lesebereit, sobald er an einen im Betrieb befindlichen PC angeschlossen ist. Man hält den Stift wie einen Kugelschreiber und zieht ihn zügig von links nach rechts nach links über den Barcode, man spricht auch von "wedeln". Für beste Leseergebnisse muß der Stift den Barcode berühren: ![]() Der Stift sollte nicht genau senkrecht gehalten werden: ![]() Am besten ist ein Winkel von etwa 45 Grad zwischen Barcode und Lesestift: ![]() Um mit einem Lesestift eine hohe Erkennungsrate zu erreichen, ist einige Übung erforderlich. Anfänger bewegen den Stift oft zu langsam oder zu ungleichmäßig über den Code. Generell kann jedoch auch dann die Leseleistung eines Lesestifts nicht mit einem CCD oder gar Laserscanner mithalten. Für das Lesen von Barcodes auf gekrümmten Flächen, z.B. Dosen oder Reagenzgläser, sind Stifte praktisch nicht zu gebrauchen. Lesestifte werden in verschiedenen Ausführungen hergestellt. Gebräuchlich, und wegen der Robustheit unbedingt zu empfehlen, sind Gehäuse aus Edelstahl. Diese Gehäuse sind i.d.R. verschraubt und nicht verklebt wie preiswerte Kunststoff-Ausführungen. Das Lesefenster sollte aus Saphir oder einem ähnlich dauerhaften Material sein. Abzuraten ist von Fenstern aus Kunststoff, die sich sehr schnell abnutzen. Lesestifte haben heutzutage besonders dann ihre Existenzberechtigung, wenn der Platzbedarf und die Robustheit eine entscheidende Rolle spielen. |
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